Katholische Kirchengemeinde

Heilig Kreuz Heek

Fest der Taufe des Herrn, 07.01.-13.01.2024

Gottesdienste in den Ortsteilen Ahle, Nienborg und Heek

 

Samstag, 06.01.2024 Fest Erscheinung des Herrn
08.00 Uhr Ahle Rosenkranzgebet
09.00 Uhr Heek Hl. Messe und Aussendung der Sternsinger
09.00 Uhr Ahle Hl. Messe und Aussendung der Sternsinger
11.00 Uhr Ahle Trauung
17.00 Uhr Heek Vorabendmesse,

Sechswochenamt für Großmutter Clärchen Münstermann;

Sechswochenamt für Großmutter Elisabeth Lürick;

Jahresmesse für Christian Berghaus; Gebetsgedenken für Großeltern Gottfried und Ida Wensing u. Großeltern Volk u. Mutter Margret Hildring; Ludger Lammers (bestellt von den Nachbarn)

18.15 Uhr Nienborg Vorabendmesse,

Sechswochenamt für Antonius Gerwers;

Jahresmesse für Pater Eric Uppenkamp; Großmutter Adele Terwolbeck u, Leb. und Verst. der Fam. Terwolbeck / van Wüllen; Gebetsgedenken für Verst. der Fam. Josef Löhring/Fam. Lindner/Frau Winterberg; Großvater Hubert Leveling (bestellt von den Nachbarn); Anni Borgert und Paul und Maria Wesbuer und Maria und Gerd Franke und Leb. und Verst. der Fam. Wesbuer/Bendfeld/Borgert; Großvater Wilhelm van Ledden; Großvater Franz Lammers

 
Sonntag, 07.01.2024  
08.30 Uhr Nienborg Hochamt entfällt!
09.45 Uhr Ahle Hochamt, Jahresmesse für Großvater Heinrich Vestert; Gebetsgedenken für Maria Althoff
10.00 Uhr Nienborg Hochamt mit Aussendung der Sternsinger, Gebetsgedenken für Großeltern Agnes und Heinz Lösing und Großeltern Bernhardine und Ulrich Broosch und Großtante Agnes Thesing
11.00 Uhr Heek Hochamt, Heilige Messe für die Pfarrgemeinde, Gebetsgedenken für Großvater Helmut Terwolbeck u. Großeltern Bonenberg u. Doris Bonenberg u. Verst. der Fam. Alfert/Schmeing
16.00 Uhr Heek Versöhnungsgottesdienst der Firmlinge
 
Montag, 08.01.2024  
08.00 Uhr Ahle Rosenkranzgebet für den Frieden
08.30 Uhr Nienborg Hl. Messe der Frauengemeinschaft, Gebetsgedenken für verst. Frauen aus Nienborg
 
Dienstag, 09.01.2024  
08.00 Uhr Ahle Rosenkranzgebet
08.30 Uhr Heek Hl. Messe
 
Mittwoch, 10.01.2024  
08.00 Uhr Ahle Rosenkranzgebet
19.00 Uhr Heek Hl. Messe, Gebetsgedenken für Josefa Benölken und Verst. der Fam. Benölken / Wilde
 
Donn., 11.01.2024  
08.00 Uhr Ahle Rosenkranzgebet
08.30 Uhr Heek Hl. Messe, Gebetsgedenken für Leb . u. Verst. der Fam. Lammers
19.00 Uhr Nienborg Hl. Messe
 
Freitag, 12.01.2024  
08.00 Uhr Ahle Rosenkranzgebet
08.30 Uhr Heek Hl. Messe
08.30 Uhr Nienborg Hl. Messe
 
 

Aus dem Leben unserer Pfarrgemeinde

 

Gesprächskreis

Mit dem neuen Jahr 2024 beginnt am Freitag, 05. Januar um 18.00 Uhr im Kreuzzentrum der Lesekreis „Einführung in das Christentum“ ein neues Thema: „Die zehn Gebote“. Wir laden alle Interessierten herzlich ein.

Sternsingeraktion

„Die Sternsinger kommen!“ heißt es endlich wieder in den ersten Tagen des neuen Jahres 2024 in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz Heek.

In Ahle  und Heek beginnt die Aktion am Samstag, 06.01.2024, dem Hochfest der Erscheinung des Herrn, jeweils um 09.00 Uhr.

In Nienborg beginnt die Sternsingeraktion mit dem Gottesdienst am Sonntag, 07.01. um 10.00 Uhr. Das Hochamt um 08.30 Uhr entfällt.

Wir danken allen, die die Sternsingeraktion in den drei Ortsteilen unserer Pfarrgemeinde vorbereiten und unterstützen, vor allem den Kindern und Jugendlichen.

KAB Heek

Die KAB lädt am Sonntag, 07. Januar 2024 um 10.30 Uhr zu der Veranstaltung „Gemeinde aktuell“ im Eppingschen Hof ein.

Versöhnungsgottesdienst

Am Sonntag, 07.01. ist um 16.00 Uhr für alle Firmlinge aus Heek und Ahle ein Versöhnungsgottesdienst in der St. Ludgeruskirche in Heek.

Am 14.01. ist um 17.00 Uhr der Versöhnungsgottesdienst für die Firmlinge aus Nienborg in der St. Peter und Paul Kirche Nienborg.

Frauengemeinschaft Nienborg

Die Frauen laden zu ihrer ersten Gemeinschaftsmesse im neuen Jahr am Montag 08.01. um 08.30 Uhr in die St. Peter und Paul Kirche ein. Anschließend ist Kaffeetrinken im Pfarrheim. 

Senioren Heek

Die Seniorengemeinschaft Heek lädt zu ihrer ersten Gemeinschaftsmesse im neuen Jahr am Mittwoch, 10.01. um 14.30 Uhr ins Kreuzzentrum ein. Anschließend ist der Start ins Neue Jahr mit einem Glas Sekt und gemütlichem Kaffeetrinken im Kreuzzentrum. Anmeldung bis Freitag, 05. Januar bei Knappstein.

Bibelkreis

Der Bibelkreis trifft sich am Mittwoch, 10.01. nach der Abendmesse im Kreuzzentrum.

Tannenbaumaktion

In Heek und Ahle findet die Tannenbaumaktion am Samstag, 13.01.2024 statt. Beginn der Tannenbaumaktion der Landjugend Ahle ist um 09.00 Uhr. Die Helfer der Tannenbaumaktion der Kolpingfamilie Heek treffen sich um 12.00 Uhr am Eppingschen Hof. Der Erlös in Heek ist für die Missionsarbeit von Bischof Ludger Alfert bestimmt.

Bischof Josef Haring verstorben

Die Angehörigen, die Heimatpfarrei Heilig Kreuz Heek, die Nienborger Bevölkerung, die Schulkameraden und die Ordensgemeinschaft der Franziskaner im Kloster Bardel trauern um Bischof em. Josef Haring. Zwei Tage nach seinem 83. Geburtstag starb er an Heiligabend im Krankenhaus in Fortaleza, der Hauptstadt des nordöstlichen brasilianischen Bundesstaates Ceará.

Als ältestes Kind der Eheleute Franz und Elisabeth Haring wurde er 1940 in Gronau geboren. Er wuchs in seinem Elternhaus in der Kurzen Straße, heute Achter de Stadt, in Nienborg auf. Geprägt durch seinen Onkel, der als Pater Timotheus, ebenfalls in der Mission in Brasilien tätig war, entschloss er sich schon in früher Kindheit einem Orden beizutreten. Nach dem Besuch der Volksschule in Nienborg wechselte er 1953 mit dem ebenfalls aus Nienborg stammenden Bischof em. Martin Lammers zum Kloster Bardel, wo er das Gymnasium besuchte und 1961 das Abitur erlangte. Nach dem einjährigen Noviziat erfolgte am 18. Juli 1962 die Ausendung und die Überfahrt mit einem belgischen Frachter nach Brasilien. Er studierte in Brasilien Philosophie und Theologie. Im Jahre 1965 legte er das ewige Gelübde ab und trug fortan den Titel Pater Teofilo. Am 22. Dezember 1966 erfolgte die Weihe zum Diakon und am 22. Juli 1967 in Salvador die Priesterweihe. An Heiligabend 1967 feierte er in seiner Heimatpfarrei St. Peter und Paul in Nienborg die Heimatprimiz. Viele Jahre war er als Lehrer und Präfekt am Missionsgymnasium St. Antonius in Bardel tätig, bevor er 1984 in die Mission nach Brasilien ging. Er war Pfarrvikar, Guardian, Pfarrer und Provinz-Definitor in Joao Pessoa-Paraiba und in Aracuja. Zum Zeitpunkt seiner Ernennung zum Bischof von Papst Johannes Paul II. am 19. Januar 2000 war er Guardian des Konvents und Pfarrer der Pfarrei vom Heiligen Antonius von Aracajua. Dort wurde er am 19. März 2000 zum Bischof geweiht.

Bischof Haring hat stets leidenschaftlich betont, dass er seine Aufgabe in der Mission sieht, um der dort lebenden Bevölkerung nicht nur in religiöser, sondern auch in praktischer Hinsicht zu helfen. „Meine Arbeit vergleiche ich mit einem Feuerwehrmann, der von oben Wasser über viele Leute spritzt und dabei hofft, dass alle etwas abbekommen“, beschrieb er seine Tätigkeit in Brasilien. In den Gebieten, in denen Bischof Haring tätig war, leiden die Menschen große Not, sind krank und haben oft kaum ein „Dach über dem Kopf“. Die vielen Spenden, die er aus seiner Heimat erhielt, setzte er vorrangig für die medizinische Versorgung, für den Bau von Häusern und die Priesterausbildung ein.

In dem Bestreben, seinem bischöflichen Leitspruch „Unidos Na Mesma Fe“ (Vereint im selben Glauben) wirkte er segensreich als fünfter Bischof 17 Jahre im Bistum Limoeiro do Norte, im brasilianischen Bundesstaat Ceará. Die Diözese umfasst das Gebiet des unteren Jaguaribeflusses und ist für seine langen Trockenperioden bekannt.

Im Jahr 2017 wurde er emeritiert und lebte mit Martin Lammers in der Bruderschaft Canindé. Auch hier trug er weiterhin zur Ausbildung neuer Priester und Diakone bei.

Nach der Totenwache in der Kapelle des Klosters St. Antonius in Canindé wird sein Leichnam am ersten Weihnachtsfeiertag nach Limoeiro do Norte überführt. An seiner ehemaligen Wirkungsstätte wurde am zweiten Weihnachtstag in der Kirche des Heiligen Antonius die Heilige Messe gefeiert, im Anschluss erfolgt die Prozession zur Kathedrale von Limoeiro, wo der verstorbene Bischof em. Josef Haring beigesetzt wurde.

Am kommenden Samstag, 13.01. feiern wir in seiner Heimatgemeinde, in der St. Peter und Paul Kirche in Nienborg um 18.15 Uhr ein Gedenkamt.

Afrikatag

Am kommenden Sonntag, 14. Januar, sind der Afrikatag und die Afrika-Kollekte unter dem diesjährigen Leitwort „Damit sie das Leben haben“ (Joh 10,10).

Die Kollekte am Afrikatag ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Ursprünglich zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt, fördert die Kollekte heute die qualifizierte Ausbildung von Frauen vor Ort, die sich ihr Leben lang in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Die weltweite Kollekte ist traditionell mit dem Fest der „Erscheinung des Herrn“ verbunden. Damit setzte die Kirche damals ein Zeichen für den Einsatz gegen Sklaverei und Menschenhandel: Weil Gott in dem Kind in der Krippe Mensch wurde, gibt es für alle Menschen Hoffnung, auch für die in der Ferne. Das ist bis heute die Botschaft des Afrikatages: Veränderung ist möglich, wenn Gott und unsere Welt zusammen kommen. Unsere Solidarität kann etwas bewirken.

Im Mittelpunkt der Aktion 2024 steht Schwester Teresa Mulenga von den Teresienschwestern in Malawi. Der Orden wurde einst gegründet, um Menschen aus der Sklaverei zu befreien. Für Schwester Teresa bedeutet dies heute, Menschen zu befähigen, für sich selbst zu sorgen. Mit Workshops zur Herstellung von Alltagsprodukten stärkt sie die Selbstständigkeit von Frauen und Männern.

Mit dem Afrikatag setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit Frauen und Männern, die wie Schwester Teresa in die Gesellschaft hineinwirken. Sie leisten Sozialarbeit, Gesundheitsfürsorge, Bildung und Seelsorge. Voraussetzung dafür ist eine gute Ausbildung. Doch wer selbst das Leben der Armen teilt, wie vor allem viele einheimische Schwesterngemeinschaften, hat kaum die Mittel den eigenen Nachwuchs gut auszubilden.

Antoniusfest

Alljährlich wird am 17. Januar zu Ehren des hl. Abtes und Mönchsvaters Antonius in der Kirche der Bauernschaft Gemen die große Antoniusandacht gehalten. Die Antoniusverehrung ist dort schon sehr alt. Bei der großen Pest im Jahre 1636 versprachen die Bewohner von Gemen und Umgebung: „Wenn sie jetzt durch seine (des Antonius) Fürsprache bei Gott Gnade erlangen könnten, wollen sie alljährlich den 16. Januar als Fast- und Abstinenztag begehen, wie den Karfreitag. Den 17. Januar, den Festtag des Heiligen Antonius, wollen sie wie das heilige Osterfest feiern.“ Nach diesem Versprechen hörte die Pest auf. Zur Mitfeier des Antoniustages in Gemen sind alle herzlich eingeladen, vor allem auch die Bewohner von Averbeck. Die Antoniusandacht ist am Mittwoch, 17.01. um 14.00 Uhr. Sie wird aus alter Verbundenheit mit Gemen traditionell vom Pfarrer aus Heek gehalten.

Antonius wurde 251 in Heraklea (Ägypten) geboren. Mit 20 Jahren fasste er den Entschluss auf ein Wort des Evangeliums hin (Mt. 19,21) seinen Besitz den Armen zu geben und lebte fortan in einer Felsenhöhle. 20 Jahre dauerte dieses Leben in der Wüsteneinsamkeit. Ein Ringen mit sich selbst und Versuchungen durch Dämonen. Seine kraftvolle Standhaftigkeit, seine Gabe der Vision und seine Faszination führte zu einer wachsenden Jüngerschaft, die ihn drängte schließlich ein Kloster zu gründen. Für viele wurde Antonius, der Wüstenvater, zum geistlichen Berater. Selbst Kaiser Konstantin suchte bei ihm Rat. Antonius starb im gesegneten Alter von 105 Jahren im Jahr 356. Man nannte ihn „Stern in der Wüste“, „Leuchte und Hirt der Mönche“, „Engel auf Erden und Mensch im Himmel“, „Einsiedler und Mönchsvater“. Er gilt als Patron der Viehzucht und Metzgerei, des Wehrdienstes und der Schützen, der Pestkranken und Armen. Antonius sagte eines Tages zu den Mönchen, die sich bei ihm einfanden und eine Rede von ihm hören wollten: „Ich als der Ältere lasse euch teilnehmen an meinem Wissen und meinen Erfahrungen…. Als würden wir täglich von neuem beginnen, wollen wir unseren anfänglichen Schwung noch vergrößern.“ Ein weiteres anschauliches Wort des Abtes Antonius: „Wer einen Klumpen Eisen mit dem Hammer bearbeitet, denkt erst darüber nach, was er anfertigen will: Eine Sichel oder ein Schwert oder eine Axt. So müssen auch wir nachdenken, auf welche Tugend wir hinarbeiten wollen, damit wir nicht ziellos ins Leere uns abmühen.“ In dem Antoniuslied, welches in Gemen immer mit lauter Stimme gesungen wird, heißt es: „Antonius mit frohem Mut, gabst du in früher Jugend, den Armen hin dein Geld und Gut, dich lockte nur die Tugend. O bitt, für uns, dass wir die Welt nicht ungeordnet lieben, dass wir nur tun, was Gott gefällt, die Tugend fleißig üben.“ Schließlich sagt uns Antonius in seinen Briefen: „Von Anbeginn der Welt an sorgt Gott für seine Geschöpfe, indem er von Generation zu Generation ein jedes erweckt durch die Begegnung mit seiner Gnade.“ 

Feier der Firmung

Am Sonntag, 21.01.2024 ist um 10.00 Uhr die Feier die Firmung in der St. Ludgeruskirche in Heek mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge. In Heek entfällt um 11.00 Uhr das Hochamt. Zusätzlich feiern wir eine heilige Messe um 11.00 Uhr in der St. Peter und Paul Kirche Nienborg. Wir danken allen, die sich so engagiert bei der Firmvorbereitung eingesetzt haben.