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| Pfarrbrief Ostern-Pfingsten 2011 |
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In unserer Welt, die immer komplizierter und schnelllebiger wird, sehnen wir uns neu nach dem Wesentlichen, dem Einfachen und nach Erfahrungen von Entschleunigung. Es tut gut, einfach zu leben und einfach zu beten. Einfach leben heißt nicht primitiv oder zu leben, sondern schlicht und echt, achtsam und aufmerksam, nicht übertrieben, sondern wesentlich zu leben. Einfach beten heißt nicht weniger beten oder ehrfurchtsloser beten, sondern ehrlich und stimmig einfach da sein vor Gott. Solches Beten wandelt, prägt und trägt. Beten und Leben zusammen bringen, voneinander unterscheiden, aber nicht voneinander trennen, weil das für Christen zusammengehört: einfach leben und beten. So lesen wir im Pfarrbrief von Gebetsorten wie der Marienkapelle, dem Kreuzgarten und den offenen Kirchen. Wir werden an Gebetsformen der Fastenzeit und Osterzeit erinnert, wie die Kreuzandacht, den Kreuzweg, die Gebetswache, das Fünfwundengebet, die Gebetsoktav und die Bittprozessionen. Vom Leben ist die Rede. Es kommt darauf an da zu sein beim Geburtstag, bei der Ehevorbereitung, im ehrenamtlichen Dienst, bei behinderten Menschen, bei Senioren, in der Krabbelgruppe, in den Kindergärten oder in der „Woche für das Leben“, bei Messdienern oder der Hospizgruppe. Der Weg nach Ostern führt uns nicht „immer höher hinauf“, und nach dem Motto „immer noch schneller, besser und mehr“, sondern in die Niederungen des Alltags, in das einfache Leben, das Jesus mitten unter uns gewählt hat. Im eigenen einfachen Leben und Beten können wir seiner Spur folgen, der Spur des Gekreuzigten und Auferstandenen. Ihr
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