
Rückblick auf das abgelaufene Jahr, Ausblick auf das neue Jahr, der 15. Weihetag von Pater Joy Madassery, die Verabschiedung von Pastor Christoph Teberath und ein großes Dankeschön standen im Mittelpunkt beim Neujahrsempfang der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz Heek. „Das Gotteslob ist immer das Erste“, machte Pastor Josef Leyer deutlich, dass die gesungene Vesper zur Weihnachtszeit in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Nienborg traditionell zu Beginn des neuen Jahres steht. Zahlreiche Gläubige waren trotz widriger Bedingungen der Einladung gefolgt. Im Haus Hugenroth warf Pastor Leyer zunächst einen Blick auf das vergangene Jahr, das mit zahlreichen Aktivitäten, Jubiläen und Terminen gespickt war. Allen voran erwähnte er das Ludgerusjahr, das Ende der Schwestern in Heek, die Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, 125 Jahre Cäcilienchor Heek, 50 Jahre Landfrauen Nienborg, 30 Jahre Strickkreis, 72 Stunden Aktion der Landjugend, ein paar Schritte in Sachen Ökumene oder die Indienwoche. Dabei richtete er seinen Blick auf die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die in vielfältiger Art und Weise für die Kirche tätig sind. Zum Dank für ihren vorbildlichen Einsatz gab es im August ein Ehrenamtsfest auf dem Reitplatz. „Das abgelaufenen Jahr war ein Jahr der Projekte“, wies Pastor Josef Leyer auf die Grundsteinlegung zum Kreuzzentrum, die Einrichtung der Kurzzeit- und Tagespflege oder den ersten Spatenstich zum Seniorenpark St. Anna hin. „Im neuen Jahr wollen wir den Glauben feiern“, will es die Kirchengemeinde Heilig Kreuz im „Jahr des Priesters“ ruhiger angehen lassen und sich darüber freuen, dass die Gläubigen einfach zusammen sind, so wie in geselliger Runde beim Neujahrsempfang, betonte Pastor Leyer. Dennoch wartet die Kirchengemeinde Heilig Kreuz in 2010 neben den wiederkehrenden Terminen wie die kirchlichen Hochfeste und Prozessionen mit einigen Festen auf. Die Jung KAB Heek wird 25 und der Kindergarten St. Peter und Paul Nienborg 50 Jahre alt. Pater Heinrich Preun wird am Palmsonntag 75 Jahre alt. Pastor Leyer hofft, dass der Ordensoberste der Steyler Missionare seine Zustimmung gibt, dass Pater Preun nach seiner Emeritierung weiter im Seelsorgeteam von Heilig Kreuz tätig sein wird. Seinen Ehrentag feiert er mit der Kirchengemeinde an Ostermontag. Mit einem großen Pfarrfest wird an Pfingstmontag (24. Mai) das silberne Priesterjubiläum von Pastor Josef Leyer und die Einweihung des Kreuzzentrums gefeiert. Darin zieht auch die Bücherei St. Ludgerus ein, die dort ihr 125-jähriges Jubiläum nachfeiern wird. Auf den Tag genau vor 15 Jahren, am 3. Januar 1995, wurde Pater Joy Madassery zum Priester geweiht. Seit nunmehr zehn Jahren ist er in Deutschland, davon seit fünf Jahren in der Dinkelgemeinde, tätig. Pastor Leyer beglückwünschte ihn in Joy’s Amtssprache, auf Englisch, was übersetzt: „Bleib wie Du bist, bleib wo Du bist, in Ewigkeit bei uns!“ hieß. Großer Applaus entbrannte, als Pastor Leyer das Weihegeschenk von Pater Joy für die Kirchengemeinde Heilig Kreuz verkündete: „Er bleibt!“ Wehmut kam auf, als Pastor Leyer Pastor Christoph Theberath verabschiedete. „Du warst ein Glücksfall für die Gemeinde“, lässt er ihn ungern in die Großgemeinde St. Georg nach Vreden ziehen. Gerne hätte Pastor Leyer den Ratschlag zahlreicher Gläubiger „Sehen Sie zu, dass sie den behalten“ umgesetzt. Christoph Theberath konnte sich in Heek für seine neue Aufgabe warmlaufen, die er am 5. Januar beginnt, so Pastor Leyer und sprach den Anwesenden aus der Seele, als er Christoph Theberath als einen unkomplizierten und immer einsatzbereiten Geistlichen mit einem jugendlichen Charme beschrieb. Pastor Theberath zeigte sich ebenso ergriffen, als er den Gläubigen für die Gastfreundschaft in der lebendigen Gemeinde, „wo es keinen normalen Sonntag gibt“ danke, mit denen er in den vergangenen fünf Monaten den Glauben teilte. Als Dank überreichten Pastor Leyer und Marcel Hinkers, erster Vorsitzender der Jung KAB Heek, dem scheidenden Pastor einen großen Verzehrkorb, mit dem der Selbstversorger in den ersten Tagen in Vreden über die Runden kommen dürfte. Pastor Josef Leyer dankte allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und allen Gläubigen für ihren Einsatz und ihr Gebetsgedenken, besonders in der Zeit, als er krankheitsbedingt nicht im Einsatz war. Mit herzerfrischendem Gesang sorgte der Kinderchor Ahle für die musikalische Note. Als sie zum Ende Pastor Theberath mit „Auf dem Wege, den wir gehen, sollst du sicher sein, und ich wünsche Glück und Segen, Friede gehe aus und ein. Gib mir deine Hand, auf Wiedersehen! Du hältst meine Hand beim Auseinandergehen! Shalom, Shalom, Shalom, Shalom, auf Wiedersehen!“ verabschiedeten, stimmte die ganze Gemeinde tatkräftig mit ein. Langanhaltender Beifall war der große Dank für den Kinderchor und Pastor Christoph Theberath.
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