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Ich wünsche allen Gästen, Besuchern und Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde eine schöne und besinnliche Adventszeit. Möge das folgende Gedicht zum Nachdenken über die adventliche Vorbereitung auf Weihnachten anregen. Alexander Benning Im Advent Weihnachtsmarkt ist aufgebaut, Zuckerhäuschen, wo man schaut. Lichter zart mit warmem Schein, dringen in die Herzen ein. Atmosphäre, die man kennt, stiller Zauber im Advent. Dämmerung auf allen Straßen, Menschen hasten durch die Gassen, eilen hin zu der Idylle, stehen dann in dunkler Stille mit heißem Glühwein, kalten Füßen, die Adventszeit zu begrüßen. Die Luft ist kalt, voll Feuchtigkeit. Plötzlich merkt man dass es schneit, freut sich über’s Flockenweiß, zahlt einen überhöhten Preis für manches schnell erworb’ne Stück, um zu verschenken Weihnachtsglück. Hier und da das Kerzenlicht malt ein Lächeln auf’s Gesicht. Man ignoriert die kalten Ohren, rote Wangen, halb erfroren, lässt sich verzaubern von der Zeit, Weihnachten ist nicht mehr weit. Der Abend wird dann noch gesegnet vom Nikolaus, dem man begegnet. Mit langem Bart und Mantel, rot, verteilt er Nuss- und Mandelbrot. Das holt geschwind er aus dem Sack, von ihm getragen huckepack. Oftmals aber zeigt der Gute auch seine mitgebrachte Rute. Weihnachtszauber, fast perfekt, in vielen Herzen Sehnsucht steckt. Nach was? Irgendetwas fehlt hier noch - Advent bedeutet „Ankunft” doch... (Gedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)
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