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"...Ich gebe dir etwas mit von meiner Kraft und teile mit dir Angst, Schmerz und Trauer." Die Gedichtzeile im Flyer der ambulanten Hospizgruppe Heilig Kreuz Heek spiegelt nur einen Bruchteil ihrer ehrenamtlichen hospizlichen Haltung.
Informationen erhalten Sie bei den Koordinatorinnen Gabi Helling (Tel. 02568 2413).
Treffen nächste Treffen der Gruppe um 19:00 - 20:30 Uhr im Kreuzzentrum, 1.März 2012; 12.April 2012; 23.Mai 2012; 5.Juli 2012; 23.August 2012; 26. September 2012 und 7. November 2012. ![]() Männer und Frauen aus der Gemeinde Heilig Kreuz Heek haben sich berühren lassen von der Hospizidee und haben es sich zur Aufgabe gemacht, schwerkranken und sterbenden Menschen, sowie deren Angehörige und Freunde, Nähe und Zuwendung zu geben, Gespräche zu ermöglichen, Schweigen zuzulassen und Trauer bewältigen zu helfen. Sie tragen dazu bei, das Sterben zu Hause, im Kreise der Familie möglich sein kann, durch ein offenes Ohr, geschenkte Zeit und der gebotenen Verschwiegenheit. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wollen Familie und Freunde nicht ersetzen. Sie möchten sie entlasten. Immer wieder haben die Begleiter sich in Seminaren vorbereitet und mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Das Nachdenken über Tod und Sterben in gesunden und geschützten Zeiten ist die beste Vorbereitung und wichtigste Voraussetzung, um schwerkranken und sterbenden Menschen mit weniger Angst, Hilflosigkeit und Unsicherheit und mit mehr Ehrlichkeit und Liebe zu begegnen. Durch ihr Da-sein möchten sie Sorge dafür tragen, dass möglichst niemand in seiner letzten Lebensphase allein gelassen wird. Sowohl zu Hause, als auch im Krankenhaus oder in der Seniorenwohnanlage wird der Besuchsdienst oder die Sitzwache angeboten. Zurzeit befinden sich einige Mitarbeiterinnen in einer Ausbildung zur Trauerbegleitung, um auch hier ein Angebot der menschlichen Begleitung in einer besonders schwierigen Lebenssituation zu bieten. Trauer bewältigen helfen, das ist die Aufgabe einer Trauerbegleitung, durch ein Angebot des Gespräches und des Besuches. Viele Menschen sind in Ihrer Trauer allein gelassen. Spätestens nach einem Jahr muss doch alles wieder „funktionieren“. Trösten heißt Resonanz geben, Begleiten, Mitgehen. Auch wenn ich selbst rat-los, sprach-los bin, wenn ich selbst keine Antwort habe. Es gibt keine Antworten, es gibt keine Lösungen, und guter Rat ist teuer. Aber immer, in jeder Situation gibt es Resonanz. Gibt es die Möglichkeit mitzufühlen, mitzuempfinden, mitzuleiden, mitzugehen. Menschen fühlen sich getröstet, wenn sie etwas von dieser Nähe, dieser Gegenwart, Echtheit unserer Gefühle, dieser Weggemeinschaft spüren. Durch die Errichtung einer Gedächtnisstele für Trauernde auf dem Friedhof in Heek, eingeweiht am 01.11.2010, hat die Hospizgruppe Heilig Kreuz Heek einen geschützten Ort der Ruhe, der Meditation und des Gedenkens geschaffen und damit die Möglichkeit, neue Kraft, Nahrung für die Seele, Mut, Trost und letztendlich „Hoffnung“ zu finden. Diese Stele wurde ausschließlich aus Spendengeldern der Gemeindemitglieder finanziert und/oder durch den ehrenamtlichen Einsatz ihrer Arbeitskraft. ![]() Unsere Gruppe darf noch wachsen. Wir freuen uns, wenn sich interessierte Menschen finden, die den Mut haben, sich dem Thema zu nähern, um sich dann auch vielleicht uns anzuschließen. Es ist eine Chance, selbst wacher und dankbarer zu leben und keine unerledigten Dinge vor uns her zu schieben. Wenn ich einem sterbenden Menschen offen, wahrhaftig und liebevoll begegne, bereichert das auch mein eigenes Leben. Informationen erhalten Sie bei den Koordinatorinnen Gabi Helling (Tel. 02568 2413). Anfragen und Anregungen auch unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können . Schön, dass Sie mal reingeschaut und Interesse gezeigt haben. Danke. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 2. März 2012 ) |




