| Pfarrbrief | |||
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| Hospizgruppe Dankgottesdienst |
| Montag, 31. Januar 2011 | |
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Zehn Jahre ist es her, dass die Hospizgruppe "Heilig Kreuz Heek" ins Leben gerufen wurde. Am Sonntag feierten die Initiatoren mit Heeker Bürgern deshalb einen Dankgottesdienst. Esther Brünenberg-Bußwolder sprach über Sterben und Trauer. ![]() "Wohin mit meiner Trauer? Darauf hoffen, dass die Zeit alle Wunden heilt? Das tut sie nicht", erklärte Brünenberg-Bußwolder. Die Gescheraner Theologin empfahl Betroffenen vielmehr, in einen fairen Dialog mit Gott zu treten. "In jedem Fall dürfen wir schreien und klagen, um unsere Not in Worte zu fassen." Sterbe,- und Trauerbegleitung ist, auch im ländlichen Raum, wichtig und notwendig. Heek übernahm damals die Vorreiterrolle für die gesamte Gegend. Maria Lammers gründete aus eigener Initiative heraus die Hospizgruppe und fand schon bald engagierte Mitstreiter. Pfarrer Josef Leyer und Diakon Harald Schneider unterstützten sie seinerzeit bei der Verwirklichung des Projekts. Am 31. Januar 2001 fand ein offener Gesprächsabend mit Referenten der Hospizbewegung Nottuln statt. Seit dieser Zeit treffen sich die freiwilligen Sterbebegleiter jeden Monat zum Erfahrungsaustausch. Regelmäßig nehmen die Ehrenamtlichen auch an Fortbildungen und Seminaren teil. Themen wie "Kommunikation mit Sterbenden" oder "Palliativ-Medizin" stehen dabei auf dem Programm. "Sterben zuhause soll wieder möglich werden", sagt die heutige Vorsitzende Maria Baltus. In Zukunft solle auch das Angebot für trauernde Angehörige stärker in den Fokus genommen werden. Zwar sei der Familienzusammenhalt auf dem Land noch sehr stark, aber selbst hier sei die Belastung für Familien manchmal zu groß. Dann kommen die ehrenamtlichen Begleiter der Hospizgruppe zum Einsatz. Anfang November des vergangenen Jahres war aus Spendengeldern eine Gedächtnisstele auf dem Friedhof errichtet worden. Die Mitglieder der Hospizgruppe hatten sich für die Aufstellung des Gedenksteins stark gemacht. Beim Empfang im Gemeindezentrum bedankte Baltus sich für das Engagement, das sie von ihren Mitarbeitern erfahren durfte. "Das ist nicht selbstverständlich", so die Vorsitzende. |



