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„Jetzt kann Weihnachten kommen“, mit diesen Worten schloss Pfarrer Josef Leyer den Gottesdienst beim Bethlehemgang von der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz Heek. Zahlreiche Erwachsene, Jugendliche und Kinder, unter ihnen eine Vielzahl Firmlinge, brachen am vergangenen Freitag an der Heeker Pastorat auf zum Stall nach Averbeck, der sinnbildlich für die Geburtsstätte Jesu in Bethlehem stand. Bei winterlichem Ambiente machten sich die Gläubigen auf den Weg am Ludgerusbrunnen vorbei, um nachzuspüren, wie Christus in Armut des Stalles zur Welt gekommen ist. Am Friedenslicht, einem Finnenfeuer vor dem Pastorat, entzündete Diakon Harald Schneider das Stalllicht an, das den Gläubigen den Weg weist und darauf wartet, weitergereicht zu werden. Damit einher ging der Wunsch, dass das Licht dazu beitragen möge, dass in der Geburtsstadt Jesu Frieden herrscht. Das Friedenslicht wurde kurz vor Weihnachten in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündet und von der internationalen Pfadfinderbewegung in fast alle Länder Europas, so auch nach Deutschland getragen. Die Mitglieder des Malteser Hilfsdienstes Heek holten das Friedenslicht vom Münsteraner Dom nach Heek. Harald Schneider hob hervor, dass es ein beeindruckendes Zeichen sei, dass dort das Licht entfacht wird, wo Terror und Blutvergießen den Alltag beherrschen. So wird das Licht Mahnzeichen für die gesamte Welt. So gilt es, alles Menschenmögliche dafür zu tun, um Frieden zu schaffen. Frieden im Großen kann nur entstehen, wenn man sich im Kleinen um den Frieden bemüht. Insbesondere die Familien und die Pfarrgemeinden sollen eine Keimzelle des Friedens sein, hob er hervor, dass die Menschen das Licht der Welt sind und die Freude und das Licht unzertrennlich zusammen gehören. Der Gottesdienst im Stall, von wo aus die Engel den Frieden auf Erden verkündeten, ließ bei den Beteiligten das Gefühl aufkommen, unter welchen Bedingungen Gott Mensch geworden ist.
Das Friedenslicht wird an den Weihnachtstagen in allen Kirchen der Kirchengemeinde Heilig Kreuz im Altarraum brennen. Alle Gläubigen sind eingeladen, sich nach den Gottesdiensten mit Hilfe einer mitgebrachten Laterne das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen und es dort während der Weihnachtstage vor der Krippe brennen zu lassen. Weitere Bilder in der Galerie.
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