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Besichtigung der Rochuskapelle |
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Freitag, 2. November 2007 |
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Singen in Bingen – unter diesem Motto weilte nun der Kirchenchor St. Cäcilia aus dem Heeker Ortsteil Nienborg zwei Tage im Mittelrheintal und Westerwald. Nach einigen Stunden Fahrtzeit freuten sich die 46 aktiven, passiven und ehemaligen Sängerinnen und Sänger auf die von der gebürtigen Nienborgerin Annemie Krumm und ihrem Küchenteam reichhaltig gedeckte kräftige Frühstückstafel im Familienferiendorf Hübingen. Hübingen gehört zur Verbandsgemeinde Montabaur und liegt im Naturpark Nassau im Westerwald. Im Anschluss führte Eckhard Krumm die Gäste durch das Familienferiendorf, dass durch einen Verein geführt wird. Als Abschluss des Aufenthaltes in Hübingen präsentierte der Chor unter der Leitung von Norbert Rehring ein musikalisches Dankeschön-Ständchen. Von dort aus führte die Fahrt weiter nach Bingen, wo zum Thema „Auf den Spuren der Hildegard von Bingen“ eine Stadtrundfahrt mit Kaffeetrinken auf der Tagesordnung stand. Bingen liegt unmittelbar südöstlich des Rheinknies am Binger Wald, der sich westlich der Stadt erhebt. Die Stadt bildet den südlichen Abschluss des UNESCO-Weltkulturerbes Mittelrhein. Zu der interessanten und informationsreichen Besichtigung gehörte auch der Besuch der Rochuskapelle am Rochusberg, der nahezu vollständig das Stadtgebiet umschließt. Wie es sich für einen Chor gehört wurde die wohlklingende Akustik in der Rochuskapelle sofort dazu genutzt, aus dem Stehgreif ein paar Lieder zu singen. Nach dem Bezug der Hotelzimmer in Bingen gestaltete der Kirchenchor mit seinem Gesang die Heilige Messe am Samstagabend in der Basilika St. Martin in Bingen mit. Das am Ufer der Nahe stehende Gotteshaus wurde erstmalig im Jahre 1006 erwähnt, wobei ein früheres Entstehungsjahr wahrscheinlich sein dürfte. Renate Büning, 1. Vorsitzende des Kirchenchores freute sich besonders über die Herzlichkeit, mit der sie in Bingen begrüßt und aufgenommen wurden. Nach der Arbeit kommt das Vergnügen, so auch beim Kirchenchor. Nach dem Abendessen konnten die Sängerinnen und Sänger bei der Weinprobe verschiedene Weine probieren. In geselliger Runde klang der Abend bei Wein und Gesang aus. „Nicht nur hier waren Gertrud Haase und Hans Wiemers mit ihrem Akkordeon Garanten für die tolle Stimmung, die bei der Fahrt vorherrschte“, richtete Renate Büning ein besonderes Dankeschön an die beiden. Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen und der Erkundung der Stadt Bingen ging es mit dem Schiff durch das obere Mittelrheintal nach St. Goar ins Tal der Lorelei. Die geographische Bezeichnung Mittelrhein bezieht sich auf das enge Durchbruchstal des Rheins durch das Rheinische Schiefergebirge zwischen Bingen und Rüdesheim im Süden und Bonn-Bad Godesberg und Bonn Oberkassel im Norden, also die klassische Rheinlandschaft. In St. Goar ging es unter anderen mit dem Bähnchen zur Ruine Burg Rheinfels. Zum Abschluss stand der Nachmittag zur freien Verfügung, wobei das typische Herbstwetter der sehr guten Stimmung der Chormitglieder keinen Abbruch tat. Organisiert wurde die Fahrt durch die Vorstandsmitglieder. Mit vielen neuen gewonnen und bleibenden Eindrücken kehrten die Chormitglieder zurück.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 1. Februar 2009 )
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